Die Strategie der Giganten (RWE & E.ON).
Im Jahr 2026 hat sich das Bild der deutschen Energielandschaft fundamental gewandelt. Die einstigen Verfechter der zentralen Kohle- und Atomkraftwerke, allen voran RWE und E.ON, haben ihre Geschäftsmodelle fast vollständig auf die Steuerung dezentraler Netze umgestellt. Doch was oberflächlich wie eine grüne Transformation aussieht, ist bei genauerer Betrachtung eine eiskalte wirtschaftliche Kalkulation. Durch die steigenden CO2-Preise und die Stilllegung alter Kapazitäten ist die Stromproduktion im großen Stil unberechenbar geworden.
Für Sie als Endverbraucher in Frankfurt bedeutet das: Die Konzerne verdienen heute nicht mehr am Verkauf der Kilowattstunde, sondern an der Bereitstellung der Infrastruktur. Die sogenannten Netzentgelte machen mittlerweile fast 40% Ihres Strompreises aus. In internen Papieren wird deutlich, dass eine Stabilisierung der Preise erst durch die massive Beteiligung privater Solaranlagen möglich ist, die als "Schwarm-Batterie" fungieren. Wenn Sie heute eine Solaranlage installieren, werden Sie faktisch zu Ihrem eigenen Energieversorger und entziehen sich dem Preisdiktat der Börse. Diese Analyse zeigt, dass Besitzer von Speichersystemen im Raum Hessen im Vergleich zum Vorjahr eine Rendite von 8,4% allein durch die eingesparten Netzkosten erzielen konnten.
Komplette Analyse (PDF)